Eine Mücke hängt an einem Insektenschutzgitter

Die menschliche Seite

Insekten sind Plagegeister. Manche jedenfalls. Mücken zum Beispiel. Die sauegn Blut und hinterlassen juckende Einstichstellen, die sich so mancher wund kratzt und dabei eine Entzündung riskiert. Zahllose Flecken an Zimmerwänden zeugen vom endlosen Kampf Goliaths gegen David. Nur tote Mücken sind gute Mücken.
 

Aus Sicht der Menschen sind Mücken, Fliegen und Schneider wertlose Störer des häuslichen Friedens. Wer nicht hören will, der muss fühlen.


Wie zwingen wir Insekten in die Knie?
  • Fliegenklatsche: Im 1-Euro-Shop erhältlich und absolut tödlich (wenn man trifft). Allerdings ist erhöhte Wachsamkeit erforderlich.
  • Chemie: Gesprüht oder verdunstet. Schlecht für Mücken. Und für uns auch.
  • Haushaltsprodukte:  Es gibt verschiedene natürliche Mittel, um Insekten zu bekämpfen, z. B. ätherische Öle, Fliegengitterpflanzen und Hausmittel wie Essig und Zitronensaft.

So kommen die Insekten nicht hinein?

  • Insektengitter: Maßgeschneiderte feinmaschige Gewebe, die in Fenster- und Türöffnungen eingesetzt werden. Achtung, es muss sauber gemessen werden..
  • Vorhänge: Besonders geeignet bei Türen. Schließen durch Magnetstreifen. Pragmatisch, hilft vor allem gegen Fliegen
  • Schiebegitter: Ähnlich wie Vorhänge, aber fest verankert.

Zusammenleben mit Insekten:

Wir können lernen, mit Insekten zu leben und sie nicht als Schädlinge zu betrachten. Mit einfachen Maßnahmen können wir uns schützen und gleichzeitig ihren Lebensraum respektieren.

Die tierische Seite

Insekten sind nicht nur lästige Plagegeister, sondern auch wichtige Lebewesen, die unseren Lebensraum mitgestalten. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Nahrungskette, bestäuben Pflanzen und tragen zur Zersetzung organischer Materialien bei.

Aus der Sicht der Insekten sind Häuser oft attraktive Orte zum Leben. Sie bieten Wärme, Schutz und Nahrung in Form von Essensresten, Krümel und anderen organischen Materialien.

Warum kommen Insekten ins Haus?

  • Nahrungsquellen: Insekten werden von Essensresten, Krümel, Müll und anderen organischen Materialien angezogen.
  • Wärme und Schutz: Häuser bieten Insekten einen idealen Lebensraum, da sie dort Wärme und Schutz vor Witterungseinflüssen finden.
  • Feuchtigkeit: Insekten benötigen Feuchtigkeit zum Überleben. In Badezimmern, Küchen und anderen feuchten Räumen finden sie daher optimale Bedingungen.

Wie können wir mit Insekten im Haus umgehen?

  • Vorbeugen: Das beste Mittel gegen Insekten im Haus ist Vorbeugen. Achten Sie darauf, dass keine Lebensmittel herumliegen, entsorgen Sie Müll regelmäßig und reparieren Sie Löcher und Risse in Wänden und Türen.
  • Mechanischer Schutz: Fliegengitter, Insektentüren und Rollos können Insekten effektiv aus dem Haus fernhalten.
  • Natürliche Bekämpfung: Es gibt verschiedene natürliche Mittel, um Insekten zu bekämpfen, z. B. ätherische Öle, Fliegengitterpflanzen und Hausmittel wie Essig und Zitronensaft.
  • Insektizide: Insektizide sollten nur als letztes Mittel eingesetzt werden, da sie auch negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit haben können.
Statistik zum Insektensterben

Die moralische Seite

Das sagt der World Wildlife Fund  (WWF) zur Problemastik: Weltweit sind inzwischen 40 Prozent aller Insektenarten vom Aussterben bedroht. Aber auch Arten, die bisher nicht vom Aussterben bedroht sind, werden immer weniger. Innerhalb von 27 Jahren ist die weltweite Biomasse aus Insekten um 76 Prozent zurückgegangen. Und jedes Jahr verlieren wir mindestens weitere 2,5 Prozent. Schmetterlinge, Hautflügler, Libellen, Eintagsfliegen und Dungkäfer gehören zu den am stärksten bedrohten Arten.

Wir Menschen müssen also unsere Einstellungen zu Insekten überdenken. Ohne sie laufen wir Gefahr, schwerwiegende Konsequenzen tragen zu müssen. Dass es stimmt, was der WWF verkündet, kann jeder Autofahrer bestätigen. Waren früher Windschutzscheiben nach einer längeren Autofahrt übersät mit getöteten Insekten, kann man die „Opfer“ heute schnell und einfach zählen.

Mehr Informationen*:

* Achten Sie auf die Domianpfade. Selbst hier reden die Autoren von Schädlingen und Ungeziefer. Wir haben viel zu tun. Packen wir`s an.